Presseinformation

Bergisch Gladbach steigert Attraktivität als Einzelhandelszentrum
Mehr Kaufkraftbindung durch innerstädtische Einkaufzentren – Eröffnung der RheinBerg Passage am 25. September

Ein Signal gegen die „CentrO-isierung“ auf der grünen Wiese setzt die Stadt Bergisch Gladbach mit der Eröffnung des neuen Einkaufzentrums RheinBerg Passage. Gemeinsam mit dem Investor hkm Management AG stellten Vertreter der Stadt das Konzept der zwei innerstädtischen Shoppingzentren vor. Am 25. September wird die RheinBerg Passage, das erste der zwei Projekte, feierlich eröffnet.

Die Situation des Mittelzentrums Bergisch Gladbach ist – leider – fast schon klassisch: eine hohe Kaufkraft, ein harter Wettbewerb mit angrenzenden Städten und in der Konsequenz ein ständig steigender Kaufkraftabfluss. Das Gegenrezept der Stadt, entwickelt in Zusammenarbeit mit dem Investor, der hkm Management AG: Steigerung der Attraktivität und Aufenthaltsqualität durch eine besseres Angebot und bessere Erreichbarkeit. Umgesetzt wurde dies mit zwei Zentren, deren Sortimente sich ergänzen und die die Kundenströme in der gesamten Fußgängerzone optimal lenken. Dadurch konnten Flächengrößen unmittelbar im Zentrum geschaffen werden, die für große Filialisten attraktiv sind. Und diese sorgen als Ankermieter wiederum für eine hohe Akzeptanz bei den Konsumenten und eine entsprechende Besucherfrequenz.

Mehr Angebot und breiteres Sortiment
„Die beiden Center sind die perfekte Ergänzung zu den Fach- und Einzelhändlern der Innenstadt“, zeigt sich der Bürgermeister Klaus Orth vom Konzept überzeugt. Die RheinBerg Passage ist für den täglichen Bedarf konzipiert; Marktkauf, Rossmann, Penny, Takko und Reno sind hier die großen Mieter. Außerdem wurden über 450 Parkplätze in das Gebäude integriert. Ab Frühjahr 2009 ergänzt die RheinBerg Galerie mit den Schwerpunkten Mode und Textil auf über 12.500 Quadratmetern das Angebot in Bergisch Gladbach. In dem innerstädtischen Shoppingcenter sind dann Saturn, C & A, New Yorker, Gerry Weber und weitere namhafte Anbieter zu finden. Bis auf einen Mieter sind alle neu in der Innenstadt Bergisch Gladbachs vertreten. Die Galerie wird weitere 500 Parkplätze bieten.

Symbiose von Innenstadt und großflächigem Handelsangebot
Für den Leiter der Wirtschaftsförderung, Bernd Martmann, sind die ersten positiven Reaktionen sichtbar. Die Zahl der Leerstände zwischen RheinBerg Passage und Hauptstraße ist schon auf Null gesunken. Den große Ketten ist das Potenzial von Bergisch Gladbach offensichtlich bewusst. „Wir hätten auch die doppelte Menge an Flächen vermieten können“, zeigt sich Herbert Krämer mit dem Projektverlauf sehr zufrieden. Jetzt hoffen die Initiatoren, dass die Fachhändler vor Ort den Impuls der Neueröffnung aufgreifen und zum Beispiel mit verlängerten Öffnungszeiten ihren Teil dazu beitragen, die Attraktivität der Innenstadt von Bergisch Gladbach nachhaltig zu verbessern.

„Den Menschen, die bisher nach Köln oder Leverkusen zum Einkaufen gefahren sind, wird wieder etwas geboten“, freut sich Herbert Krämer auf den attraktiven Angebotsmix und die neuen Chancen für die Stadt.